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Integration von Ukraine-Schülern startet

Deni, Filip, Kateryna, Maiia, Mykola, Timofii, Viktoriia, Vladyslava ... - wir heißen die neuen Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine herzlich willkommen! Am Kolleg gehen heute erstmalig 11 Flüchtlingskinder aus der Ukraine zur Schule. In den kommenden Tagen und Wochen sollen weitere dazu kommen. Die Kinder und Jugendliche werden in unterschiedlichen Klassen 5-10 aufgenommen und werden am Kolleg erste soziale Kontakte sammeln. Die meisten sprechen etwas oder sogar gut Englisch. Kollegslehrerin Alena Bauer hat ein kleines Bildwörterbuch Ukrainisch-Deutsch erstellt. Es ist geplant, dass es vormittags ein bis zwei Stunden Sprachunterricht (Grundkenntnisse in Deutsch) geben wird, ansonsten wird der normale Klassenunterricht besucht. Die hoch motivierten Schülerpaten, die sich über die SMV gemeldet haben, helfen den neuen Gastschülern am Kolleg. Je zwei Paten aus den jeweiligen Klassen unterstützen die Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine als Ansprechpartner und helfen dabei, dass eine erste Orientierung am Kolleg erfolgen kann.

Ignatius der Pilger

P. Dr. Wilfried Dettling SJ hat am Dienstagabend (23. März) in einem spannenden Vortrag über „Ignatius von Loyola – Pilgern mit offenem Ausgang“ gehalten. Das Referat drehte sich um die Aspekte, warum sich Ignatius nach seiner Lebenswende für eine Pilgerfahrt ins Heilige Land entschieden hat und welche Bedeutung Pilgererfahrungen für uns heute haben können? Nach Meinung von Dettling wollte Ignatius Gott und den biblischen Stätten im Heiligen Land nahe sein – auch Jesus von Nazareth war ein Pilger. Zudem wollte Ignatius vor Ort in einen räumlichen Kontakt treten und prüfen, ob das tatsächlich stimmt, was in der Bibel steht und was andere über den Nazarener erzählen. Man fühlt sich als Pilger mit den biblischen Stätten und den Menschen vor Ort mehr verbunden, so können die Texte aus dem Evangelium für das eigene Leben eine neue Qualität erhalten.

Ukrainische Flüchtlingskinder

Die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sind auch im Schwarzwald angekommen. Derzeit befinden sich rund 600 Geflüchtete im Landkreis Waldshut. Etwa 500 sind über private Hilfsangebote untergebracht. Bis Mitte vergangener Woche haben sich 19 vertriebene Personen in St. Blasien angemeldet. Die Stadt rechnet damit, dass in den kommenden Tagen und Wochen weitere Menschen aus der Ukraine in die Domstadt kommen werden. Das Kolleg nimmt ukrainische Flüchtlingskinder als Gastschüler auf. Je zwei Paten aus den jeweiligen Klassen unterstützen sie als Ansprechpartner und helfen dabei, dass eine erste Orientierung am Kolleg erfolgen kann. Im Kolleg ist geplant, dass es vormittags ein bis zwei Stunden Sprachunterricht (Grundkenntnisse in Deutsch) geben wird, ansonsten wird der normale Klassenunterricht besucht. Am Dienstag- und Donnerstagnachmittag gibt es eine Nachmittagsbetreuung mit Spiel und Spaß für Flüchtlingskinder ab dem Grundschulalter. Zudem wird Kaffee und Kuchen angeboten und damit die Möglichkeit für einen Austausch für ukrainische Eltern. Darüber hinaus ist geplant, dass einige AGs für ukrainische Jugendliche geöffnet werden.

One Minute Homily

Die Fastenzeit ist für Kollegsdirektor P. Hans-Martin Rieder SJ wie ein Trainingslager für das eigene Herz. In seiner One Minute Homily erklärt P. Rieder SJ, wie er mit drei Übungen sein Herz fit bekommt. Die kurze Ansprache ist auf dem YouTube-Kanal des Jesuitenordens abrufbar. Die One Minute Homily ist das Format junger Jesuiten, in dem sie zu Sonn- und kirchlichen Feiertagen das Evangelium des Tages in einer Minute auf den Punkt bringen.

Kinderschutztagung des europäischen Jesuiten-Schulnetzwerks

In den vergangenen Fastnachtsferien fand in Ludwigshafen eine internationale Safeguarding-Konferenz statt. Sie wurde organisiert von JECSE (The Jesuit European Committee for Primary and Secondary Education) und dem Zentrum für Ignatianische Pädagogogik. Es nahmen über hundert Vertreterinnen und Vertreter von Schulen in jesuitischer Tradition aus 23 Nationen teil. Die bestens organisierte hybride Veranstaltung wurde unterstützt durch ein Team an Technikern und Übersetzerinnen. So entwickelte sich ein sehr intensiver Austausch über die Aufarbeitung der unterschiedlichen Missbrauchserfahrungen und die Arbeit an und mit bereits entwickelten Schutzkonzepten, der durch hervorragende Vorträge und Workshops aus verschiedenen Perspektiven inspiriert wurde.

Gottesdienst zur Fastenzeit

Am Mittwochvormittag fanden ökumenische Schülergottesdienste zur Fastenzeit im Dom statt. Der diesjährige Kollegsaschermittwoch richtete den Blick auch auf die Ereignisse in der Ukraine. Der Bußgottesdienst stimmte die Schülerinnen und Schüler auf die österliche Fastenzeit ein. Zudem erhielten die Kollegianerinnen und Kollegainer als Zeichen das Aschenkreuz aus den Händen der Lehrerinnen und Lehrer.

SWR-Dreharbeiten mit P. Hubrig SJ

Heute fanden am Kolleg die Dreharbeiten für die SWR-Fernsehreihe „Eine Woche in …“ mit SWR-Reporterin Petra Jehle statt. Die Reportage stellt den Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern vor, was das Leben in St. Blasien auszeichnet. Internatsleiter P. Hubrig SJ wurde filmisch einen Tag lang begleitet. Anhand seines Tagesablaufs stellte er das Leben und Lernen im und rund ums Kolleg vor und zeigte wie ein Tag am Kolleg aussieht: Zwischen Schulunterricht und Internatsleben, bei Gesprächen und Absprachen in der Kollegsküche oder in der Krankenabteilung… Die Ausstrahlung ist für den 21. März 2022 in der SWR-Landesschau geplant.

Tägliches Friedensgebet

Anlässlich des Kriegs in der Ukraine und der jeden Tag größer werdenden humanitären Katastrophe findet täglich ein Friedensgebet in der Hauskapelle am Kolleg statt. In der zweiten großen Unterrichtspause um 10:50 Uhr sind Schülerinnen und Schüler eingeladen mit dem Kollegsdirektor oder der Kollegsseelsorgerin gemeinsam für den Frieden und die Menschen in der im Kriegsgebiet zu beten. Dort befindet sich eine Kerze als besonderes Zeichen für die Menschen in der Ukraine. Nach der Andacht können die Schülerinnen und Schüler eine Kerze im Gebet oder in Stille anzünden und verweilen.

Vortrag über "Ignatius von Loyola – Pilgern mit offenem Ausgang"

Am Dienstag, dem 22. März 2022, um 20:00 Uhr hält Pater Dr. Wilfried Dettling SJ im Festsaal des Kollegs den Vortrag über das Thema "Ignatius von Loyola – Pilgern mit offenem Ausgang". Pater Dettling SJ ist Bildungsleiter und stellv. Direktor des Lassalle-Hauses in Bad Schönbrunn (Schweiz). Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Ignatianischen Jahres statt, welches der Jesuitenorden aktuell weltweit begeht und womit an die Lebenswende des Ordensgründers Ignatius von Loyola erinnert wird. Elektrisiert von der Idee "Pilgerfahrt ins Heilige Land" lässt er Familie und Freunde hinter sich und beginnt ein spannendes Abenteuer mit Gott. Die Rede ist von Ignatius von Loyola, dem Gründer des Jesuitenordens.

Exkursion Literatur-Kurs

Am Donnerstag, den 27. Januar, trat der Literatur-Kurs KS 11 eine Exkursion mit Frau Bauer und Herrn Heitmann nach Freiburg an. Auf dem Weg zum ersten Programmpunkt dem Besuch des Uniseums kam die Gruppe zunächst am Mahnmal der alten Synagoge in Freiburg vorbei. Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus nahmen sie sich Zeit, um die Tafel an der alten Synagoge zu lesen, bevor das eigentliche Ziel angesteuert wurde. Das „Uniseum“ war das erste Universitätsmuseum dieser Art in Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren einiges über die Entstehung der Freiburger Universität und das Studentenleben im Laufe der Jahrhunderte.