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Trauer um Werner Gassert

Plötzlich und unerwartet verstarb am Dienstag, dem 19. April 2022, unserer früherer, langjähriger Geschäftsführer Werner Gassert. Von seinem überraschenden Tod ist die Kollegsgemeinschaft betroffen. Herr Gassert wurde zum Ende des Schuljahres 2014/15 nach vierzehnjähriger Tätigkeit am Kolleg St. Blasien in den Ruhestand verabschiedet. Danach blieb er dem Kolleg eng verbunden. Viele Bau- und Umbauarbeiten am Kolleg wurden in seiner aktiven Geschäftsführertätigkeit erfolgreich abgeschlossen: der Umbau der Bleiche vom Wohnhaus zum Musikhaus, der Umbau der Bibliothek, der Bau der Holzhackschnitzelanlage, die energetische Sanierung des Schwimmbades, der Umbau der Altbaupforte und der oberen Geschosse im Mädcheninternat sowie der Umbau von Mehrbettzimmern in Einzelzimmer. Das Kolleg trauert um seinen verdienten und geschätzten Geschäftsführer und Kollegen. Wir werden den Verstorbenen in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie. Requiescat in pace!

One Minute Homily

Ostern zeigt uns, dass Jesus den Tod überwunden hat. Aber das bedeutet nicht, dass Leid, Hass und Tod auf einmal weggenommen wurden. Für Kollegsdirektor P. Hans-Martin Rieder SJ ist die Botschaft von Ostern eine andere. Die kurze Ansprache ist auf dem YouTube-Kanal des Jesuitenordens abrufbar. Die One Minute Homily ist das Format junger Jesuiten, in dem sie zu Sonn- und kirchlichen Feiertagen das Evangelium des Tages in einer Minute auf den Punkt bringen. Das Kolleg wünscht Ihnen hoffnungsfrohe und gesegnete Ostertage.

Osterferien

Mit dem Abreisetag (9. April) beginnen die Osterferien am Kolleg. Anreisetag ist der 24. April - Schulbeginn ist wieder am 25. April. Wir wünschen Ihnen aus dem Kolleg St. Blasien ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Ostermarkt am Kolleg

Zum ersten Mal gab es am Freitagvormittag (8. April) in der 5. und 6. Stunde einen Ostermarkt am Kolleg. Die Gänge vom Lesesaal über die Medienräume bis zur Studiobühne und dem Aquarium wurden in einen stimmungsvollen Ostermarkt verwandelt. Dort verkauften die Klassen Waffeln, Getränke, Popcorn und vieles mehr zugunsten der Ukraine-Hilfe in der Region St. Blasien. Zudem gab es verschiedene Mitmach-Aktionen und Spiele der Klassen. Jede Klasse hatte im Vorfeld zusammen mit ihren Lehrern individuelle Programmpunkte vorbereitet. Ein besonderer Dank geht an die SMV für die Initiierung und Organisation des Ostermarktes.

„Best Friend“-Vorspiel der Klavierklasse

Am vergangenen Donnerstagnachmittag (7. April) fand das „Best Friend“-Vorspiel der Klavierklasse von Frau Iara Behs im Musikhaus statt. Jede Klavierschülerin konnte ihr Können vor Freundinnen und Freunden präsentieren. Direkt im Anschluss fand nach dem Konzert ein Austausch über das musikalische Erlebnis statt. Für alle Beteiligten war dieser Nachmittag ein schönes Ereignis – Gratulation!

24 ukrainische Kinder lernen am Kolleg

24 mit ihren Eltern geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche ab Klassenstufe 5 nehmen derzeit am Unterricht des Kollegs teil. Alle kommen aus der Raumschaft St. Blasien. Sie sitzen in den ganz normalen Klassen ihrer Altersstufen – nur dass viele von ihnen wegen der Sprachbarrieren nicht mitkommen. Deshalb ist das derzeit wichtigste Unterrichtsziel, die deutsche Sprache zu vermitteln, sagt Cathrin Stoll, stellvertretende Kollegs-Schulleiterin. Susanne Filz von der Badischen Zeitung hat mit Frau Stoll über die schulische Integration und Hilfsangebote am Kolleg gesprochen - BZ-Artikel (7. April 2022):

Hybrider Elternabend über soziale Medien

Am Dienstag, den 29. März 2022, fand für die Eltern der Klassenstufen 7 und 8 ein Elternabend zum Thema Jugendliche und Soziale Medien statt. Als Referenten konnten wir Herrn Stratz von der Präventionsabteilung des Polizeipräsidiums Freiburg gewinnen. Zum ersten Mal führten wir einen solchen Elternabend in hybrider Form durch, so dass auch Eltern mit einem weiteren Anreiseweg oder in Quarantäne digital teilnehmen konnten. Herr Stratz gab zunächst einen umfassenden Überblick über die rechtliche Situation im Zusammenhang mit sozialen Medien. Dabei veranschaulichte er seine Ausführungen durch zahlreiche Beispiele aus seiner beruflichen Praxis.

Lateinexkursion der 8. Klassen

Die Lateinschüler der 8. Klassen haben sich zusammen mit Frau Veit und Herrn Tilgner auf eine Zeitreise nach Vindonissa (heute: Windisch) begeben. Den Schülerinnen und Schülern wurde auf dem Legionärspfad von den Legionären Gaius und Marius alles gelernt, was ein römischer Soldat wissen und können musste: Disziplin, Odnung, Marschieren und Kochen einer echten Legionärsmahlzeit am Lagerfeuer. Als Höhepunkt übernachteten die Schülergruppe in einem original nachgebauten Contubernium auf Strohmatratzen und trotzten Schnee und Kälte.

Aktuelle Stunde über den Krieg in der Ukraine

Aus aktuellem Anlass fand am vergangenen Freitagvormittag (1. April) eine Sonderveranstaltung über das Thema "Der Krieg in der Ukraine: Perspektiven und Einordnung" mit Altkollegianer Prof. Dr. Hans Friedrich Gutbrod im Festsaal statt. Zwei Jahre haben wir gegen die Pandemie gekämpft, und jetzt, wo ein Ende dieser Seuche in Sicht kommt, herrscht plötzlich ein Krieg vor unserer Haustür mit einer humanitären Katastrophe. Fast niemand hat dies nach fast 80 Jahren der relativen Ruhe für möglich gehalten. Kriege sind wohl das Furchtbarste, was Menschen hervorbringen können. Für viele von uns bleiben sie ein unbegreifliches Phänomen. Für Deutschland wird sich durch den Krieg in der Ukraine in der kommenden Zeit wohl auch viel ändern. Wie kann man die Situation in der Ukraine betrachten? Was bedeutet die Entwicklung für unsere Zukunft? Und warum ist hier gerade die katholische Tradition relevant? Dr. Hans Friedrich Gutbrod (Abi 1989) führte in seinem hervorragenden Vortrag den Paradigmenwechsel, die Bedeutung der Ethik und der Demokratie in diesen dunklen Zeiten sowie einige langfristige Perspektiven aus, die zur Einordnung und Orientierung helfen können. Der Vortrag wurde im Anschluss bereichert um eine lebhafte Diskussion mit den Leistungsfächler Geschichte und Politik in der Kursstufe.

20 Flüchtlingskinder am Kolleg

Derzeit sind 63 Geflüchtete, darunter 28 Kinder im Alter von einem bis 18 Jahren, von denen neun zwischen einem und sechs Jahre alt sind, in St. Blasien angemeldet. Sie alle kamen auf private Initiativen und sind privat untergebracht. Die Hilfsbereitschaft ist groß in St. Blasien. Die Ukraine-Hilfe in der Region St. Blasien, die die Geflüchteten unterstützen möchten, koordiniert mit den Kommunen die Hilfsangebote. Dabei spielt die Sprachförderung eine zentrale Rolle. Am Montag (28. März) sind weitere 12 ukrainische Kinder und Jugendliche ans Kolleg gekommen, um Unterstützung zu erhalten. In der vergangenen Woche wurden bereits erste Flüchtlingskinder aufgenommen. Die Kinder und Jugendliche wurden als Gastschüler in unterschiedlichen Klassen 5-10 aufgenommen. In diesen Tagen startet eigens Sprachunterricht (Grundkenntnisse in Deutsch) am Vormittag, ansonsten wird der normale Klassenunterricht am Kolleg besucht.