Internationales Jesuiten-Gymnasium mit Internat für Jungen und Mädchen

Seelsorge

P. Stefan Hengst SJ
Im Erdgeschoss des Kollegs, zwischen Kopierraum und Kollegsleitung ist das Büro von Pater Stefan Hengst SJ (Foto rechts). Diese Lage des Büros passt: Das geistliche Profil des Kollegs ist ein wichtiges Anliegen. Deshalb ist es gut, dass der Weg zum Kollegsdirektor nicht weit ist. Genauso bezeichnend ist die Nähe zum Kopierraum: Pater Hengst SJ versteht sich als Arbeiter an der Basis. Neben seinen Aufgaben als Seelsorger unterrichtet er die Fächer Katholische Religion, Geschichte und Gemeinschaftskunde. Und das ist gut so. Gerade im alltäglichen Miteinander unter Kollegen und mit den Schülern muss sich Spiritualität ja bewähren. In besagtem Büro von Pater Hengst SJ gibt es auch eine gemütliche Sitzecke, wo man gerne auch eine Tasse Kaffee oder Tee trinken kann. Oft sitzen dort Kollegen oder Schüler und machen sich Gedanken über die geistlichen Aktivitäten am Kolleg. Aber auch Konflikte oder andere Dinge, die auf der Seele drücken, haben hier einen geschützten Raum. Das Büro von Pater Hengst SJ ist ein Ort, wo alle Erfahrungen ein offenes Ohr finden: das, was die Menschen am Kolleg miteinander verbindet und das, was zwischen ihnen steht oder sie belastet. Wo die Dinge in Ruhe ausgesprochen werden, kann auch eine gemeinsame Suche beginnen, was dem einzelnen und dem Leben in der Kollegsgemeinschaft „mehr“ hilft. Diese gemeinsame Suche nach dem „mehr“ (lat. magis) ist der geistliche Grundimpuls, der die Seelsorge am Kolleg prägt.

Das Kolleg hat verschiedene weitere Personen als besondere Ansprechpartner für Schüler und auch Eltern eingesetzt. Grundsätzlich sind aber alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich die Leitungen von Schule und Internat für persönliche Fragen und Anliegen unserer Schüler ansprechbar.

Einige weitere Stichworte zur Kollegsseelsorge seien nur kurz erwähnt.

  • Ein- und mehrtägige Besinnungstage
  • für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 8 sowie der Kursstufe 11. Die Besinnungstage öffnen Räume zur bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenssituation sowie das Einüben verschiedener Meditations-, Gebets- und Austauschformen. Die Besinnungstage sind für alle Schüler der entsprechenden Jahrgangsstufe verbindlich.
  • Die "Abiexerzitien"
  • Für Abiturienten besteht in den letzten Tagen vor Weihnachten die Möglichkeit, ignatianische Exerzitien kennen zu lernen. Sie werden in verkürzter Form angeboten (fünf Tage) und bieten die Chance, die geistlichen Meditationsübungen des Heiligen Ignatius am eigenen Leib zu erleben. Durchgehendes Schweigen und vier bis fünf Übungseinheiten am Tag bilden den Rahmen, mit sich selbst und mit Gott in Kontakt zu sein.
  • Besinnungstag Kl. 5
    Das Schulgebet gehört für uns zum festen Bestandteil des Alltags und eröffnet jeden Schultag.
  • In den geprägten Zeiten (Advent, Fastenzeit)
  • werden viele Elemente angeboten, die helfen sollen, diese Zeiten tatsächlich als besonders wertvolle Zeiten im (Kirchen-)Jahr zu erfahren. Dazu gehören die Rorate-Lichtergottesdienste im Advent und Morgenmeditationen in der Fastenzeit.
  • Gestaltung der Firmvorbereitung für interne Schülerinnen und Schüler
  • Messdienergruppen
  • Dazu gibt es noch vielfältige Angebote, etwa mit Projekten zum Jahr der Bibel oder Fahrten zu Katholiken- und Kirchentagen und, und, und ...