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Foto: Wolfgang Stahl
Wohnen im Internat

Wohnen im Internat

Am Kolleg St. Blasien leben rund 230 Kinder und Jugendliche im Internat. Mädchen- und Jungeninternat sind in verschiedenen Gebäuden untergebracht. Die Mädchen wohnen je nach Klassenstufe „in der Mühle“, dem Gebäude direkt neben der Altbaupforte oder im „Franzosenbau“, der über den Schulhof zugänglich ist. Die Gruppen der Jungen befinden sich innerhalb des Schulgebäudes. Die Zimmer der Abiturienten befinden beispielsweise im frisch renovierten Ostflügel. 

Viel Platz zum Leben 

Generell leben die Kinder und Jugendlichen in festen Gruppen, die je nach Alter aus rund 15 bis 30 Mädchen oder Jungen bestehen. Jede Gruppe hat ihren eigenen, abgetrennten Wohnbereich. Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse wohnen in Einzel- oder Doppelzimmern, die Jüngeren in Mehrbettzimmern. Beim Zusammenwohnen ist die Internationalität unter den Schülerinnen und Schülern besonders wertvoll: mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammenzuleben weitet automatisch den Horizont. 

 

Altersgerechtes Wohnen: Mehrbett-, Doppel-, Einzelzimmer 

Bis zur zehnten Klasse leben die Kinder und Jugendlichen alle in großzügig gestalteten Mehrbettzimmern. Im Zimmer hat jeder und jede einen eigenen Bereich, der auch persönlich ausgestaltet werden kann. Da die Zimmer ausreichend möbliert sind, sind eigene Möbelstücke nicht notwendig.  Die Zimmer sind schlicht, aber dennoch gemütlich eingerichtet. Sie können nach eigenem Geschmack und gemeinsamer Vereinbarung dekoriert werden. Wichtig ist, dass sich damit alle wohlfühlen. 

Auf jeder Gruppe gibt es darüber hinaus ausreichend Platz und Möglichkeiten, sich in Gemeinschaftsräumen zu treffen, zu spielen und zu kochen. 

In vielen Internatsgruppen ist es üblich, sich am Abend zu einer kleinen Abendrunde mit einem gemeinsamen Gebet zu treffen, um den Tag im Sinne des Ignatianischen Tagesrückblicks zu reflektieren. Dazu treffen sich die Bewohner entweder im Gruppenraum oder in einem der Meditationsräume. Gerade bei den älteren Schülern ist es hin und wieder auch üblich, sich im Meditationsraum zu einer Meditation zu treffen.  

Die älteren Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse wohnen in Einzel- oder Doppelzimmern - je nachdem, wie ausgelastet die Räumlichkeiten durch die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs sind. Ihnen soll so ein dem Alter entsprechendes Maß an Privatsphäre gestattet werden.   

 

Ordnung und Sauberkeit 

Wichtig ist uns, dass die Internatsbewohnerinnen und -bewohner einen eigenverantwortlichen Umgang mit Ordnung und Sauberkeit lernen. Deshalb ist jeden Freitag "Putzstunde": Dann heißt es aufräumen, Müll entsorgen, sauber machen. Dazu kommen auch Dienste, die abwechselnd von allen für die Gemeinschaft übernommen werden. 

 

Gemeinschaftsräume zum Zusammenkommen 

Für ein reges Gruppenleben sind auch die vielen Gemeinschaftsräume da: mit Kochmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten, Tischkicker und einem Gruppenraum inklusive Fernseher, DVD-Player und Spielekonsole. Ein Büro bzw. Gesprächszimmer für die Internatspädagogen bietet Raum für persönliche Unterhaltungen.  Den Schülerinnen und Schülern ist darüber hinaus eine Vielzahl an Räumlichkeiten zugänglich, die von allen genutzt werden können: drei Meditationsräume, eine große Bibliothek, mehrere Computerräume, die Räume der Musikabteilung, ein großes Atelier sowie zwei Bühnen. Ein großer Filmsaal unter dem Dach lädt zum Hauskino ein, der Partykeller zum gemütlichen und ausgelassenen Zusammensein. Das Kollegsfernsehen verfügt sogar über ein eigenes Studio und die Schülerzeitung über Redaktionsräume. Auch für sportliche Aktivitäten sind Internat und Schule bestens aufgestellt. 

 

Freizeitaktivitäten: alles unter einem Dach 

Für die verschiedenen sportlichen Interessen stehen neben der großen Pater Alfred Delp-Sporthalle das Schwimmbad, ein Fitnessraum jeweils für Jungen und Mädchen, eine Boulderwand, ein Ballettraum, Tischtennisplatten und weitläufige Außensportanlagen mit Natur- und Kunstrasenfeld sowie einem Beachvolleyballfeld, einem neuen Tennisplatz und mehreren Basketballkörben zur Verfügung. Sogar Skateboard fahren ist auf einer selbstgebauten Halfpipe im Außengelände möglich. 

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Studiersäle: Fokussiert lernen 

Das tägliche Studium, in dem die Mädchen und Jungen ihre Hausaufgaben erledigen, lernen und sich auf Klassenarbeiten und Prüfungen vorbereiten, nimmt einen zentralen Stellenwert im Internatsleben ein. Jede Gruppe hat einen eigenen Studiersaal. Jede Schülerin und jeder Schüler hat einen eigenen, persönlich eingerichteten Arbeitsplatz, an dem er oder sie lernen kann.  Während die jüngeren Schülerinnen und Schüler hier unter Aufsicht der Internatspädagogen ihre schulischen Arbeiten erledigen, dürfen die Kursstufenschüler ihren Hausaufgaben und Klausurvorbereitungen auf dem eigenen Zimmer nachgehen. 

 

Speisesäle: gemeinsam essen 

Das gemeinsame Essen ist ein wichtiges Tagesritual für die Internatsschülerinnen und -schüler. Für die jeweiligen Altersstufen stehen verschiedene Speisesäle zur Verfügung. Für jeden Schulabschnitt zwischen den Ferien gibt es eine andere Tisch- und Sitzordnung, damit die Mädchen und Jungen jeweils untereinander neue Kontakte knüpfen können. 

 

Krankenabteilung – mit eigener Krankenschwester & Arzt-Sprechstunde 

Bei Krankheit und für medizinische Hilfe jeder Art steht unsere Krankenabteilung offen. Das geht von Bauchweh über Erkältung und Schnittwunden bis hin zu Infektionskrankheiten oder Knochenbrüchen. Die Internatsschülerinnen und -schüler bis einschließlich Klasse 10 dürfen sich in den historischen Räumen der Krankenabteilung (Krabt) erholen. Sie werden dort von unserer Krankenschwester betreut und versorgt. Die Älteren können sich auf Wunsch auf ihren Zimmern auskurieren. Unser Hausarzt hält hier viermal in der Woche Sprechstunde und ist darüber hinaus jederzeit für uns erreichbar. 

 

Räume mit Tradition – erziehen ohne Worte 

Die lange Geschichte und Vergangenheit des Kolleg-Gebäudes sind an der Architektur sowie an vielen Räumen und Plätzen des heutigen Gymnasiums zu erkennen. Das alte Benediktinerkloster hat definitiv bleibende Spuren hinterlassen: Beispielsweise zeugen die wunderschönen, ehrwürdigen Säle oder die weitläufigen Innenhöfe von einer langen Tradition. 

Der eindrucksvolle klassizistische Festsaal wird heute für Konzerte und Vorträge genutzt. In der barocken Hauskapelle, ehemals der klösterliche Musiksaal, feiern wir regelmäßig gemeinsam Eucharistie und auch andere Formen von Gottesdiensten. Solche ganz besonderen Räume, wie der Habsburgersaal oder verschiedene Konferenzräume, prägen und erziehen ohne viele Worte. 

 

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