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Internatsschülerinnen und -schüler kommen aus aller Welt
Internationalität im Internat

Internationalität im Internat

Die internationale Ausrichtung des Kolleg St. Blasien erschließt sich aus dem Wirken und der langen Tradition der Jesuiten, die das Gymnasium mit Internat 1934 gegründet haben. 

Internatsschülerinnen und -schüler aus aller Welt
Internatsschülerinnen und -schüler aus aller Welt

Internatsschülerinnen und -schüler aus aller Welt 

Der Jesuitenorden trägt seit jeher Weltoffenheit in seiner DNA: Die ersten Jesuiten waren Wanderprediger und Missionare. Bis heute leben die Jesuiten deshalb nicht stabil in Klöstern, sondern in Kommunitäten an wechselnden Orten. Der Orden ist derzeit in 119 Ländern der Erde vertreten. Ihm gehören derzeit etwa 17.000 Mitglieder an. Die Jesuiten leben und arbeiten in ganz verschiedenen Bereichen des religiösen und weltlichen Lebens – immer nah am und mit Menschen. Das internationale Flair an der Internatsschule lässt sich an vielen Orten und durch viele Einrichtungen feststellen: 

 

1. Euroklasse 

Die Euroklasse am Kolleg St. Blasien gibt es bereits seit 1994 – und ist der Leuchtturm unserer internationalen Ausrichtung. Kinder und Jugendliche aus über 25 verschiedenen Ländern kommen jedes Jahr ans Kolleg, um ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen. 

Die ausländischen Schülerinnen und Schüler werden, ihrem Alter entsprechend, in die Klassen 8, 9 und 10 des deutschen Schulsystems „Gymnasium“ aufgenommen, wo sie den Unterricht zusammen mit den deutschen Schülerinnen und Schülern besuchen. Täglich kommen sie in der Euroklasse zum Unterrichtsfach „Deutsch als Fremdsprache“ zusammen. 

Ziel ist es, dass die Mädchen und Jungen nach ihrem einjährigen Besuch bei uns an der B1- oder B2-Prüfung des Goethe-Instituts teilnehmen können. Nach Wunsch und entsprechender Qualifikation können die Euroklassen-Schüler auch das Abitur bei uns absolvieren. 

 

2. Sprachenauswahl 

Die Sprachenauswahl am Kolleg St. Blasien ist gegenüber anderen Schulen deutlich breiter. Über die Sprachenfolge können die Schülerinnen und Schüler mitentscheiden. Weitergeführt wird das Englische aus der Grundschule. In der fünften Klasse wählen die Mädchen und Jungen zwischen Französisch und Latein. In der achten Klasse kann noch eine weitere Fremdsprache hinzugewählt werden. Entweder: Spanisch, Griechisch, ggf. Latein/Französisch. Seit 2006 wird auch Chinesisch als dritte Fremdsprache angeboten. 

 

3. Auslandsaufenthalt in & Partnerschaft mit China 

Dank der guten Beziehungen zu unseren Partnerschulen in China, können die Schülerinnen und Schüler, die Chinesisch als dritte Fremdsprache gewählt haben, an einem dreimonatigen Auslandsaufenthalt in China teilnehmen. Das ist die beste Gelegenheit, um Land, Leute, Sprache und Kultur authentisch kennenzulernen. Generell haben sich die Beziehungen und der gegenseitige Schüleraustausch mit China in den letzten Jahren intensiviert. 
 

4. Auslandsaufenthalt - Gap Year 

Durch das internationale Jesuitennetzwerk haben wir viele Partnerschulen im Ausland, mit denen wir freundschaftlichen Kontakt pflegen.  Frucht dieser Freundschaft ist ein regelmäßiger, wechselseitiger Schüleraustausch mit ausgewählten Jesuitenschulen und weiteren Partnerschulen in Belgien, China, England, Frankreich, Irland, Litauen, Palästina, und Spanien. Wir befürworten und unterstützen das Abenteuer Auslandsaufenthalt – die Organisation müssen die Jugendlichen mit ihren Familien jedoch größtenteils selbst übernehmen. 

 

5. Abitur für Schweizer Schülerinnen und Schüler  

Aufgrund der geographischen Lage im Herzen des Dreiländerecks ist das Kolleg St. Blasien vor allem auch für Schweizer Schülerinnen und Schüler attraktiv. Und nicht nur deshalb: das deutsche Abitur ist eine echte Alternative zur Maturität. Das in Deutschland erworbene Abitur wird auch von Schweizerischen Hochschulen uneingeschränkt anerkannt. Lediglich manche Universitäten stellen je nach Studienfach Eingangsprüfungen. Hierauf werden die Abitur-Absolventinnen und -Absolventen des Kollegs durch den breiten Bildungshorizont gut vorbereitet sein.