Internationales Jesuiten-Gymnasium mit Internat für Jungen und Mädchen

Sozialpraktikum

Sozialpraktikum

Seit 2005 leisten die Kollegianer der Kursstufe 11 Jahr für Jahr ein zweiwöchiges Sozialpraktikum in gemeinnützigen Einsatzstellen der näheren Umgebung ab, wie zum Beispiel Behindertenheimen, Hospizen, Sozialstationen, Krankenhäusern und weiteren caritativen Einrichtungen. Das Sozialpraktikum ist ein zentrales Projekt sozialen Lernens im Rahmen des umfangreichen Sozialcurriculums am Kolleg.

„Mein Bild vom Altenheim hat sich um180 Grad gewendet.“

Das Sozialpraktikum ist eine Konkretisierung des Leitbilds am Kolleg „Zur Verantwortung erziehen“ und somit im schulischen Curriculum verankert:

  • Am Kolleg soll jeder Einzelne seine Würde als Geschöpf erfahren.
  • Am Kolleg soll über die Bedeutung des Gelernten reflektiert werden.
  • Am Kolleg wird die Frage nach der Gerechtigkeit im unmittelbaren Umfeld und in der Welt gestellt.
  • Am Kolleg wird die Frage nach Gott wach gehalten.
„Man macht sich jetzt wirklich andere Gedanken ums Altwerden! Der Einblick in ein Pflegeheim war beeindruckend und bereichernd.“

Die Aufgabe des Sozialpraktikums ist es, Schülerinnen und Schüler zu einem Perspektivenwechsel zu bringen, indem sie etwa lernen, die Welt aus der Perspektive von Kranken, Flüchtlingen, Alten oder Obdachlosen zu sehen, beispielsweise wie sieht unsere Gesellschaft aus der Perspektive eines Behinderten aus?

Das Sozialpraktikum-Logbuch ist immer mit dabei, um die die Erlebnisse und Widerfahrnisse - wie in einem Art Tagebuch - zu dokumentieren. Es begleitet jeden einzelnen Tag des Praktikums mit wertvollen Impulsen und gibt Platz für persönliche Notizen. Das Erfahrene und Erlebte wird direkt im Anschluss auf den dreitägigen Besinnungstagen vertieft und reflektiert.

Sozialpraktikum

Was soll's?

  • aus dem gewohnten Trott heraus
  • den üblichen Blickwinkel verlassen
  • neue Positionen beziehen
  • Fremdes entdecken
  • Unrecht und Ausgrenzung erkennen
  • mich selbst einbringen und erproben
  • andere Lebensumstände begreifen
  • Menschen begegnen
  • den Blick weiten
  • Neuland begehen ... in mir, zwischen uns
  • und vielleicht auch in Richtung Gott

Ziele

„Einmal beim Frühstück kamen drei Mädchen mit ihren Müttern auf mich zu, umarmten mich und sagten zu ihren Eltern, ich sei ihre ‚beste Freundin’!“
  • im christlichen Sinne Helfen lernen
  • bewusst für andere Menschen da sein
  • Erfahrungen mit den Schattenseiten des Lebens sammeln - Krankheit, Gebrechlichkeit, Alter – und Berührungsängste abbauen.
  • durch die Begegnung mit Grenzen, mit Krankheit, mit Leid, mit Entwürdigung und mit den unterschiedlichsten Facetten des Lebens offen werden für existentielle Fragen.
  • kennen lernen der Arbeitswelt im sozialen Bereich

Presseartikel

Termine

Zurzeit keine Termine vorhanden.

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Kontakt

Beauftragte: Frau Hirt

E-Mail: sozialpraktikumatkolleg-st-blasien [dot] de