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Jugendliche bei der Gestaltung einer hoffnungsvollen Zukunft begleiten

Mit der Gründung der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten ist auch ein neuer Film auf YouTube abrufbar. Der Gründungsfilm präsentiert einen Streifzug durch die neue Provinz und zeigt kurze Porträts aus Lebens- und Arbeitsbereichen des Ordens. Ab der 26. Minute wird die Abiturientin Mulan-Sophia im Internat begleitet, die über ihr Leben und Lernen am Kolleg St. Blasien erzählt. Der Video-Clip zeigt eine Geschichte aus St. Blasien, und er könnte auch die Geschichte vieler anderer Kollegianerinnen und Kollegianer sein.

Pater Provinzial über die neue zentraleuropäische Provinz

Die Jesuiten gründen am 27. April, dem Gedenktag des Heiligen Petrus Canisius, eine neue zentrealeuropäische Provinz. Zu dieser gehören die Jesuiten aus Deutschland, Litauen, Lettland, Österreich, Schweden und der Schweiz. Ihr neuer Provinzial wird Pater Bernhard Bürgler SJ sein. Der Österreicher wurde bereits letztes Jahr vom Jesuitengeneral Arturo Sosa SJ ernannt. Der Tiroler hat den Prozess der Neugründung von Anfang an miterlebt und erzählt im Interview, was die neue Provinz mit 419 Jesuiten ausmacht. (Bitte klicken Sie auf die Überschrift, um das ausführliche Interview zu lesen.)

Medienprävention

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie haben die Medien immer mehr an Bedeutung in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen gewonnen. Sie prägen die Kommunikation und das tägliche Leben. Viele neue Möglichkeiten erleichtern den Alltag. Gleichzeitig bergen diese neuen Medien auch Risiken, mit denen es selbstbestimmt umzugehen gilt. Im April wurden am Kolleg in Zusammenarbeit mit der Polizei klasseninterne Workshops durchgeführt, die die Themen Cybermobbing, Passwortsicherheit, Persönlichkeits- und Urheberrechte, Fake-Profile, Identitätsdiebstahl, Verbreitung von Kinder- und Jugendpornographie, Cybergrooming etc. behandelten.

Neue Zentraleuropäische Provinz der Jesuiten

Am 27. April wird aus den bisherigen Jesuitenprovinzen Deutschland, Österreich, Schweiz und Litauen-Lettland die neue Zentraleuropäische Provinz, die auch Standorte in Schweden und Chicago/USA umfasst. Geleitet wird sie von P. Bernhard Bürgler SJ. Als Provinzial trägt er die Verantwortung für 36 Standorte mit insgesamt 419 Jesuiten. Mit ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt knüpft die neue Provinz direkt an das Ursprungscharisma des Ordensgründers Ignatius von Loyola an, betont P. General Arturo Sosa SJ, der den neuen Provinzial bereits am 31. Juli 2020 ernannt hat. „Europa, die Welt und die Kirche brauchen nach wie vor Menschen, die fähig sind, im Streit zur Versöhnung beizutragen, Menschen, die fähig sind, eine Einheit in Verschiedenheit zu schaffen”, so der General in seiner Grußbotschaft. (Bitte klicken Sie auf die Überschrift, um die ausführliche Nachricht zu lesen.)

Kinder brauchen Kinder

Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) befasste sich am Wochenende mit den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie auf das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Die Schäden seien inzwischen so gravierend, dass sie nicht nur mit Maßnahmen gelindert werden könnten, die auf der Ebene eines Krisenmanagements liegen, wie der Verband mitteilte. Die Schäden könnten auch nicht mehr auf dieser Ebene bewältigt werden. Marie-Theres Kastner, die Bundesvorsitzende der KED, formulierte: „Die seelischen Veränderungen der Kinder und Jugendlichen und deren Familien sind einfach nicht mehr hinzunehmen.“ P. Klaus Mertes ergänzte: „Die Angst macht die Kinder kaputt!“ Nach einem Jahr müssten deshalb Kindertageseinrichtungen und Schulen in der Abwägung der Maßnahmen zum Schutz vor Corona grundsätzlich neu priorisiert werden. Deshalb fordert die KED, die Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen von den Inzidenzwerten abzukoppeln, wie das im Übrigen in vielen europäischen Ländern schon lange der Fall sei. Kinder brauchten Kinder, um ins Leben zu finden, so Marie-Theres Kastner und Pater Klaus Mertes.

Rückkehr zum Präsenzunterricht

Seit heute (19. April) werden Schülerinnen und Schüler am Kolleg verpflichtend getestet. Wer im Präsenzunterricht ist, muss sich zweimal pro Woche testen lassen. Diese Corona-Selbsttests werden klassenweise zu einem vorgegebenen Zeitpunkt im Festsaal durchgeführt. Dadurch ist es möglich, ausreichend Abstand zu halten. Der Testablauf wird von den Fachlehrern beaufsichtigt, die in den Umgang mit den Tests eingewiesen sind und Anleitung geben.

Schönster Selbsttestsaal in Südbaden

Ab kommender Woche soll es für Schülerinnen und Schüler in den meisten Regionen von Baden-Württemberg teilweise wieder regulären Schulunterricht geben, verbunden mit einer Testpflicht für Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte. Schulen in Regionen mit einer Corona-Inzidenz von unter 200 können ab Montag wieder Wechselunterricht oder Präsenzunterricht anbieten. Bei einem Anstieg über 200 muss wieder auf Fernunterricht umgestellt werden. Auch das Kolleg weitet ab der kommenden Kalenderwoche den Präsenzunterricht erheblich aus. In der Unterrichtswoche ab dem 19. April sind in Präsenz die Klassen 7, 8, 9 sowie die Kursstufe 12. Ab dem 26. April haben die Klassen 5, 6 und 10 sowie die Kursstufe 11 Präsenzunterricht. Der Unterricht findet unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorgaben und in großen Unterrichtsräumen statt. Zudem werden ab der kommenden Woche zwei Tests bei Teilnahme am Präsenzunterricht verpflichtend sein. Diese reinen Selbsttests werden klassenweise im Festsaal durchgeführt. Dadurch ist es möglich, ausreichend Abstand zu halten. Wir konnten in dieser Woche bereits Erfahrungen sammeln und die Durchführung lief problemlos.

DRK schult Lehrkräfte für Selbsttests

Mit dem Schulstart nach den Osterferien ändert sich auch die Corona-Teststrategie am Kolleg. In dieser Unterrichtswoche können sich die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 11/12 im Präsenzunterricht freiwillig am Kolleg testen lassen. Die Lehrkräfte werden die Schülerinnen und Schüler dabei anleiten und beaufsichtigen. Ab der kommenden Woche soll es dann wieder einen Wechselbetrieb für alle Klassenstufen geben, sofern es das Infektionsgeschehen im Landkreis zulasse. Gleichzeitig dürfen ab dem 19. April Kinder und Jugendliche ohne negativen Corona-Test nicht mehr am Präsenzunterricht teilnehmen. Getestet wird zweimal die Woche, die Selbsttests werden durch die Lehrkräfte durchgeführt werden. Am Montagvormittag fand durch das DRK St. Blasien eine erste Schulung und praktische Einweisung in diese Selbsttests (Erklärvideo) statt, um für Sicherheit im Umgang mit diesen neuen Tests zu sorgen.

Nach Ostern Fernunterricht für die Klassen 5 bis 10

Wir informieren über die Vorgaben des Kultusministeriums in Stuttgart und wie wir diese Maßnahmen im Kolleg umsetzen: Nach den Osterferien bleiben die Klassen 5 bis 10 erstmal im Fernunterricht. Für die Klassen 5 bis 7 wird wieder eine Notbetreuung angeboten. Die Kursstufe 12 beginnt die ersten beiden Wochen (13.4. bis 24.4.) mit Präsenzunterricht. In der dritten Woche (ab dem 26.4.) findet Fernunterricht zur Prüfungsvorbereitung in den Leistungsfächern statt. Die angesetzten Klausuren werden in Präsenz geschrieben. Die Kursstufe 11 hat ebenfalls in der ersten Woche Präsenzunterricht. In der zweiten Woche ist sie im Fernunterricht. Die Klausuren dieser Woche (ab dem 19.4.) werden verlegt. Die dritte Woche (ab dem 26.4.) findet wieder in Präsenz statt. Um die Sicherheit des Schulbetriebs zu erhöhen, erhält das Testen eine größere Bedeutung. Die Elternsprechstunden sind für den 29./30. April geplant. Das Internat wird wie geplant am 12. April öffnen. Bei Anreise werden alle Internen – wie bisher auch schon – getestet. Wir wünschen weiterhin erholsame Tage und den Abiturientinnen und Abiturienten eine gute Vorbereitung!

Der Schatz der Mönche

Am 25. März wurde dem Kolleg als einer der Leihgeber ermöglicht, dass einige interessierte Abiturienten im Rahmen des Kultur-AK am Kolleg die Sonderausstellung „Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im ehem. Kloster St. Blasien“, ein einmaliges Ensemble aus Kirchenschätzen, wie Kelchen, Monstranzen, wertvollen Handschriften und Bildern, im Freiburger Augustinermuseum besichtigen zu können. Unter Corona-Bedingungen hat uns der Kurator der Sammlung, Guido Linke, in einer sehr ansprechenden Weise und profunden Kenntnissen, von den Anfängen des Klosters mit Klostergründer Reginberts, bis hin zur Säkularisation 1806 und Fürstabt Rottler, ein geschichtlichen Rundumschlag vermittelt, der seinesgleichen sucht.