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Zwei Monate China

Seit Anfang März leben sieben Kollegianerinnen und Kollegianer der Klassenstufe 10 für zwei Monate in China, um ihre Sprach- und Kulturkenntnisse vor Ort zu vertiefen. Hier folgt der zweite Wochenbericht unserer Schülergruppe aus Jiangyin:
Die zweite Woche war unsere erste vollständige Schulwoche. Am Montag hatten wir zum ersten Mal Kunstunterricht. Dabei schrieben wir unsere Namen mit Pinseln und übten uns in der Kunst schöner chinesischer Schriftzeichen.
Am Dienstag stand ein besonderes Highlight auf dem Programm: traditionelles chinesisches Kochen. In Gruppen bereiteten rund 30 Schülerinnen und Schüler ein Gericht aus Fleisch und Kartoffeln zu. Es war zwar etwas chaotisch, aber vor allem sehr lustig und spannend.
Am Mittwoch ging es ins Einkaufszentrum. Dort hatten wir eineinhalb Stunden Zeit, um alles zu besorgen, was wir für die kommende Woche benötigten – vor allem Snacks und Haushaltsartikel wie Seife oder Handtücher für das Leben im Internat.
Am Donnerstag besuchten wir eine Junior-Schule. Dort lernten wir, wie man aus Seide kunstvolle Blätter herstellt, probierten uns als Piloten in einem 3D-Flugsimulator aus und erhielten zudem eine Einführung in die Grundlagen des Kung-Fu. Die Schülerinnen und Schüler vor Ort begegneten uns dabei durchweg sehr freundlich.
Am Freitag lernten einige ihre neuen „Homestay-Buddys“ kennen, während andere ihre bisherigen wiedertrafen. Ich habe meine neue Homestay-Buddy Lili kennengelernt, und noch am selben Abend gingen wir gemeinsam Meeresfrüchte-Hotpot essen. Dabei probierte ich viele für mich neue und exotische Speisen, darunter große Krabben und lange Seetangblätter.
Am folgenden Tag besuchten wir gemeinsam einen zusätzlichen Englischunterricht. Dort traf ich auch Bernhard wieder. Der Tag bot einen guten Einblick in den Alltag unserer chinesischen Freunde. Einige meiner Mitschüler verbrachten ihre Zeit zudem im Freizeitpark und konnten ihre Homestay-Buddys noch besser kennenlernen.
Den Sonntag nutzten viele von uns für einen Ausflug nach Wuxi. Traditionelles Essen und Shopping gehören dort zum klassischen Programm. Außerdem standen in dieser Woche erstmals die Kirschbäume im Wuxi-Park in voller Blüte, sodass einige von uns die beeindruckenden Sakura-Kirschblüten erleben konnten.
Im Laufe der Woche wurden wir auch immer wieder von chinesischen Schülerinnen und Schülern in der Kantine angesprochen – sei es, um gemeinsam zu essen, ein Foto zu machen oder Kontakte über WeChat auszutauschen. So konnten wir viele neue Freundschaften schließen.
Diese Woche war ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, uns in den Alltag der chinesischen Austauschschule einzuleben.

 

 

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