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Zeitzeugengespräch mit Éva Fahidi

Das Kolleg lädt gemeinsam mit dem Maximilian-Kolbe-Werk am Dienstag, 7. Juni um 19 Uhr zu einem Gesprächsabend mit der Zeitzeugin Éva Fahidi in den Festsaal ein. Frau Pusztai-Fahidi wurde 1925 in Debrecen, Ostungarn, in eine große, wohlhabende Familie hineingeboren. In ihrem Leben spiegeln sich die Ereignisse des zwanzigsten Jahrhunderts wider. Ihr Traum, Pianistin zu werden, fand noch vor der Aufnahmeprüfung an der Musikakademie durch ihre Deportation nach Auschwitz ein jähes Ende. Nach 59 Jahren kehrte Éva Fahidi nach Auschwitz, den Ort ihres persönlichen Leidens, zurück. Seit diesem Besuch betrachtet sie es als ihre Pflicht, über das, was sie in Auschwitz erlebt hat, zu berichten. Sie veröffentlicht ihre Erinnerungen in dem Buch „Die Seele der Dinge“ und engagiert sich seither als Zeitzeugin und „Holocaust-Aktivistin“ gegen das Vergessen. Sie möchte die mahnende Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten wach halten und die Jugend zur Gestaltung einer friedlichen Zukunft motivieren.