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Die US-Wahlnacht live am Kolleg

Am 4. November um 2 Uhr morgens klingelt das Telefon von Herrn Seeherr, Gemeinschaftskundelehrer der 10e: "Herr Seeherr, wir stehen an der Pforte!" - vier Schülerinnen und Schüler gehen durch das dunkle Gebäude ins Klassenzimmer, in dem kurz zuvor die anderen Teilnehmer der ersten Live-Verfolgung der Berichterstattung zur US-Präsidentenwahl mit einem Einkaufswagen voller Snacks erschienenen waren, damit die Nacht mit Hotdogs, Popcorn und Getränken versüßt wird.
Rund 257 Millionen AmerikanerInnen waren aufgefordert, ihre Stimme dem Kandidaten zu geben, der im Weißen Haus für die nächsten vier Jahre das mächtigste Land der Welt regieren soll. Und, um das Ende der Wahlnacht vorwegzunehmen, dies taten nach schon nach den ersten Hochrechnungen weitaus mehr als je bei einer Präsidentenwahl zuvor.
Mit Spannung wurden die Hochrechnungen und die Berichterstattung der Sender CNN, ARD und zum Vergleich auch FOX News live verglichen. Wie unterscheidet sich die Rhetorik? Wie werden die Kandidaten dargestellt? Wie reagieren Menschen im In- oder Ausland auf Abläufe und Ergebnisse? Dies waren nur drei der vielen Fragen, die in dieser Nacht diskutiert und beantwortet werden sollten. Rund fünf Stunden lang saß die Gruppe vor den Bildschirmen, dabei wurde immer deutlicher, wie knapp die Wahl entgegen der Erwartungen doch auszugehen scheint. Ein Ergebnis, das wurde auch immer klarer, wird vor Unterrichtsbeginn am Mittwochmorgen deutscher Zeit nicht feststehen. Nichtsdestotrotz waren die Auszählungsergebnisse der Wahlnacht ein spannender Einblick in das amerikanische Wahlsystem.

 

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