Das Pater-Schall-Zentrum ist in moderne Unterrichtsräume, Labore, Werkstätten sowie Sammlungs- und Vorbereitungsräumen für die Fächer Chemie, Physik, Biologie und NIT (Naturwissenschaft Informatik Technik) unterteilt. Auf großzügigen, offenen Freiflächen befinden sich zusätzlich Lernarenen und Loungebereiche, die die Schülerinnen und Schüler im Unterrichtskontext sowie in ihren Freistunden nutzen können.
Alle naturwissenschaftlichen Klassenräume sind mit Mikroskopen, Experimentierkästen und einem hybriden Tafelsystem (Smartboard von VS) – bestehend aus einem iPad-kompatiblen Touch-Screen und einer Kreidetafel – ausgestattet. Die Tische sind beweglich, um verschiedene Unterrichtsszenarien und Stationsarbeiten zu ermöglichen. An der Decke befestigte Experimentierarme versorgen die Arbeitsplätze mit Strom und allen erforderlichen Anschlüssen für Experimente.
Die Fachräume für Chemie erfüllen außerdem höchste Sicherheitsstandards, um ein sicheres Experimentieren mit Chemikalien zu ermöglichen: In den Laboren ist ein Steinboden verlegt. Lehrkräfte können Demonstrationsversuche für alle sichtbar, aber gut geschützt in einem abschließbaren Show-Kasten mit Glasabzug durchführen. Außerdem sind die Räumlichkeiten nach Norden ausgerichtet, um eine direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
Die NIT-Werkstätten sind mit Schultisch-Werkbänken und einer hochwertigen Werkzeug-Sammlung ausgestattet, mit der die Klassen Aufgaben in Holzverarbeitung, Elektrotechnik und Metallbearbeitung durchführen können.
In den zentral gelegenen Sammlungs- und Vorbereitungsräumen für Lehrkräfte befinden sich ruhige Arbeitsplätze zur Unterrichtsvorbereitung, ein gut ausgestatteter Fundus an Unterrichtsmaterialien, Lagerschränke für Gefahrenstoffe sowie spezielle Geräte wie zum Beispiel ein Trockenschrank, mit dem sich organische Substanzen synthetisieren lassen.
Experimentieren und Praxis erleben
Mit seinem großzügigen und flexibel nutzbaren Raumangebot ermöglicht das Pater-Schall-Zentrum einen besonders hohen Praxisbezug im Unterricht. In den NIT-Werkstätten beispielsweise können Schülerinnen und Schüler geschützt mit unterschiedlichen Werkstoffen arbeiten und experimentieren. Moderne Geräte wie ein 3D-Drucker und Lasercutter machen spannende Projekte möglich, die über die Standardinhalte des Lehrplans hinausgehen.
Auch die Klassenräume berücksichtigen praktisches Lernen und Arbeiten: Bereits bestückte Experimentierkästen erleichtern den Lehrkräften die Vorbereitung und Durchführung von Versuchen. Den Schülerinnen und Schülern hilft der direkte Zugang wiederum, selbstständig zu arbeiten und Materialien besser kennenzulernen.
An der Decke befestigte Experimentierarme ermöglichen praktische Übungen direkt am Arbeitsplatz – einzeln oder im Team. Experimentierzonen, meist in den hinteren Bereichen der Räume, schaffen zusätzlichen Platz, auch für aufwendigere und längere Projekte. Aufbauten und Projektzwischenstände können dort problemlos bis zur nächsten Unterrichtseinheit stehen bleiben, ohne andere Klassen zu stören.
Für das Fach Biologie ist der kurze und direkte Weg zum Schulgarten besonders wertvoll. Gerade in den wärmeren Monaten finden beispielsweise Bestimmungsübungen gerne hybrid statt, digital per App und analog in der Natur.
Digitales & analoges Lernen
Das Naturwissenschaftliche Zentrum ist in Bezug auf seine technische Ausstattung „state of the art“. Zum Beispiel fungieren Smartboards als Schnittstelle zwischen den Schüler-iPads mit digitalen Lerninhalten und dem klassischen Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten unter anderem mit digitalen Messgeräten und Sensoren, Lasercutter, Programmier- und Robotiksystemen. Digitale und technische (Aus-)Bildung ist wichtig, ganz klar.
Und doch achten die Lehrkräfte im Pater-Schall-Zentrum bewusst auf eine Balance zwischen digitalem und analogem Lernen. Neben dem Arbeiten mit moderner Technik spielt das haptische Ausprobieren (zum Beispiel Mikroskopieren), das klassische Experimentieren und der Naturbezug eine zentrale Rolle. Lehrkräfte können die Tafel-Smartboards auch weiterhin als klassische Kreidetafel nutzen. Handgeschriebenes bleibt unter anderem dadurch weiterhin ein wichtiges Unterrichtselement.
Ein direkter Zugang zum Schulgarten, die Möglichkeit zum Unterricht im Freien, Werkstätten und Labore mit Geräten, die auch wirklich genutzt werden dürfen, sind eine willkommene Abwechslung zum digitalisierten Alltag der Kinder und Jugendlichen. Die historische Tier- und Pflanzensammlung ist ein besonderes analoges Highlight: Die Schülerinnen und Schüler sind nach wie vor fasziniert davon, seltene Tiere und Pflanzen in Lebensgröße zu sehen.
