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Kinderschutztagung des europäischen Jesuiten-Schulnetzwerks

In den vergangenen Fastnachtsferien fand in Ludwigshafen eine internationale Safeguarding-Konferenz statt. Sie wurde organisiert von JECSE (The Jesuit European Committee for Primary and Secondary Education) und dem Zentrum für Ignatianische Pädagogogik. Es nahmen über hundert Vertreterinnen und Vertreter von Schulen in jesuitischer Tradition aus 23 Nationen teil. Die bestens organisierte hybride Veranstaltung wurde unterstützt durch ein Team an Technikern und Übersetzerinnen. So entwickelte sich ein sehr intensiver Austausch über die Aufarbeitung der unterschiedlichen Missbrauchserfahrungen und die Arbeit an und mit bereits entwickelten Schutzkonzepten, der durch hervorragende Vorträge und Workshops aus verschiedenen Perspektiven inspiriert wurde. In Verlauf der Konferenz wurde deutlich, dass für die Prävention gute und regelmäßig reflektierte Schutzkonzepte eine absolut notwendige Voraussetzung sind. Daneben braucht es aber eine Kultur des Hinschauens und des Diskurses aller Beteiligten einer Institution, bei der jede und jeder für sich die eigene innere Haltung immer wieder reflektieren muss. Grundlage allen pädagogischen Handelns ist dabei immer der Schutz der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Es waren vier bewegende Tage, an denen von Kollegsseite Kollegseelsorgerin und Präventionsbeauftragte Susanne Hirt und die Leiterin und Psychologin des ZiBf, Anjulie Gassert-Arora, teilnahmen. Neue Kontakte konnten geknüpft werden und werden auch in Zukunft die Präventionsarbeit unterstützen.

 

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