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Junge Flüchtlinge lernen im Kolleg

Seit April dieses Jahres befinden sich zwölf Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Gambia am Kolleg. Sie sind einerseits integriert in normale Schulklassen, andererseits haben sie zusammen mit rund 40 Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt in der Euroklasse zusätzlichen Deutschunterricht (Deutsch als Fremdsprache). Diese vier hinsichtlich der Nationalität gemischten Lerngruppen mit zehn bis vierzehn Schülerinnen und Schülern arbeiten auf das Ziel hin, am Ende des Schuljahres die Sprachprüfung für das Niveau B1 oder gar B2 beim Goethe-Institut abzulegen. Nicht alle dieser Schüler werden dieses Ziel und nur wenige das Abitur erreichen, wissen die Lehrer. Die Jugendlichen kommen aus Ländern, in denen es keine duale Ausbildung gibt, sodass viele von ihnen den Wunsch haben zu studieren. Die Systeme der Schulen und Hochschulen sind jedoch kaum vergleichbar und manch einer werde sicherlich enttäuscht sein, wenn er dieses Ziel nicht erreichen kann. Das Kolleg betrachtet es jedoch als gesellschaftliche Verpflichtung, sich der Flüchtlinge anzunehmen und erlebt ihr Dasein als große Bereicherung.