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Hören und unterscheiden!

P. Dr. Axel Bödefeld SJ, früher Internatsleiter am Kolleg St. Blasien und heute in der Ordensverwaltung und der Seelsorge in München tätig, erläuterte eindrucksvoll in der Kollegsversammlung am Pfingstsonntag den Hintergrund der Entstehung und die weitreichende Bedeutung der Grundentscheidung für die universellen apostolischen Präferenzen (UAP). Seit dem Frühjahr 2019 folgt der Jesuitenorden weltweilt vier Präferenzen in seinen Arbeiten und Werken. Zuerst skizzierte Bödefeld die zentralen Arbeitsfelder, in denen die Jesuiten weltweit tätig sind. Vor dem Hintergrund der personellen Entwicklung des Jesuitenordens betonte er, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Werken immer wichtiger werden. Im Anschluss erklärte er, wie die Jesuiten zu ihren Arbeiten und Aufträgen kommen. Zentral ist dabei das Charakteristikum „Hören und unterscheiden!“. Zudem spielt das Grundmotto „animas iuvare“ (den Seelen helfen) eine große Rolle. Danach entfaltete er die vier Dimensionen und die Bedeutung für das Kolleg St. Blasien: Geistliche Übungen und geistliche Unterscheidung (z.B. religiöse Elemente im Kollegsleben), Gemeinsam mit den Armen / Einsatz für Gerechtigkeit (z.B. den Schulbesuch wirtschaftlich allen ermöglichen; wer sind die Verletzlichen und Ausgegrenzten in der Schulgemeinschaft?), Junge Menschen begleiten für eine hoffnungsvolle Zukunft (z.B. Bühnen schaffen für Kreativität und Selbsterprobung; „Cura personalis“, die Sorge um die/den Einzelne/n) und für das gemeinsame Haus der Schöpfung zusammenarbeiten (z.B. Einkauf und Konsum: Regionalität, Saisonalität, FairTrade, Nachhaltigkeit; Klassenenfahrten).

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