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Frieden machen

Die Roll-up Ausstellung "Frieden machen" am Kolleg zeigt eine Auswahl erfolgreicher Friedensprojekte aus rund 30 Konfliktregionen der Welt. Sie wurde in dieser Form von der Servicestelle Friedensbildung gemeinsam mit der Berghof Foundation und der Agentur Zeitenspiegel neu gestaltet.
Berichte und Reportagen über Krieg und Gewalt dominieren unsere Medien. Bilder von explodierenden Bomben und verzweifelten Menschen gehen um die Welt. Frieden ist unauffälliger. Über ihn gibt es weniger zu berichten. Oder? Meist unbeachtet von der Öffentlichkeit entwickeln Friedensmacher:innen erfolgreiche Methoden und rufen Projekte ins Leben, die gewaltfrei und konfliktsensibel Friedensprozesse anstoßen und Versöhnung und Wiederaufbau fördern. Wie überwinden Menschen persönliche Grenzen, um auf ihre Feinde zuzugehen? Warum gelingt manchen Jugendlichen der Ausstieg aus bewaffneten, radikalen Gruppen? Wo treten Frauen für ein Ende der Gewalt ein? Was können Fußball, Radio, Tanz und Streit zum Frieden beitragen? Peace Counts Reportagen lenken den Blick auf kreative Lösungen und gelungene Kommunikation in Konflikten.
Die Ausstellung ist am Pfingstwochenende im Kolleg (in den Räumen K1 und K2). Dazu geben drei Schülerinnen aus dem Seminarkurs "Frieden und Kulturen" am Samstagvormittag auf medial abwechslungsreiche Weise Einblicke in Friedensinitativen, Friedensprojekte sowie Bedrohungsszenarien auf Cyber-Ebene. 
Im Seminarkurs "Frieden und Kulturen" beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der KS11 unter der Leitung ihrer Lehrkräfte Stefanie Ulmer und Johannes Heitmann in diesem Schuljahr mit aktuellen globalen Konflikten. Bei den Analysen wurden der Sicherheitslogik die Friedenslogik gegenübergestellt. Zusätzlich dienten historische Beispiele für Kulturkontakte im Mittelalter als Inspirationen für ein friedliches Miteinander. Exemplarisch wurden dabei die Kontakträume al Andalus und Sizilien untersucht. Der Förderverein des Kollegs ermöglichte dabei zahlreiche Workshops und Gespräche - in der UB Freiburg, mit Jonathan Cohen von Consiliation Resources, mit dem Haus der Heimat Baden-Württemberg und mit der Bildungsreferentin Ann-Britt Ohlesen.