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Sprachaufenthalt in China

Anfang März sind sieben Kollegianer aus der 10. Klasse, die Chinesisch als dritte Fremdsprache am Kolleg lernen, zu einem zweimonatigen Sprachaufenthalt nach China aufgebrochen. Dieses etablierte Austauschprogramm ist seit vielen Jahren ein ganz besonderes Aushängeschild unseres China-Projekts am Kolleg. Die Nangjin Highschool Jiangyin mit Internat ist eine bekannte, traditionsreiche Schule in der Provinz Jiangsu. Die ersten Berichte über die Erfahrungen und Erlebnisse unserer Schülerinnen in Jiangyin können hier eingesehen werden:
„Am Montag begann unsere Reise nach China mit einem Flug von Frankfurt nach Shanghai. Wir flogen am Abend mit Air China und verbrachten etwa zehn Stunden im Flugzeug. Während des Starts konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang sehen, bevor es schnell dunkel wurde. Die meiste Zeit des Fluges versuchten wir zu schlafen. Am Morgen landeten wir schließlich in Shanghai, wo das Wetter sehr bewölkt und überraschend kalt war. Nachdem wir durch die Kontrollen gegangen waren und unser Gepäck abgeholt hatten, wurden wir von Herrn Chen und Herrn Zhang empfangen. Da unsere Schule wegen des letzten Tages des Laternenfestes noch geschlossen war, fuhren wir etwa vier Stunden zum Hotel. Am Abend waren wir mit Herrn Chen zu einem traditionellen chinesischen Abendessen eingeladen. Zahlreiche verschiedene Gerichte wurden auf einer großen Drehplatte in der Mitte des Tisches serviert, und wir aßen dabei zum ersten Mal in China mit Stäbchen. Am Mittwoch fuhren wir vom Hotel zur Schule, wo wir unsere Zimmer im Internat bekamen und den Schulleiter sowie einige Lehrer kennenlernten. Anschließend gingen wir zum ersten Mal in die Schulmensa zum Mittagessen, wo viele Schüler uns neugierig anschauten. Dort stellten wir uns in einer Reihe an und konnten auf die Gerichte zeigen, die wir essen wollten, was für uns eine neue Erfahrung war. Danach wurde uns das Schulgelände gezeigt, bevor wir noch in einen großen Supermarkt gingen, um einige Dinge einzukaufen. Den Abend verbrachten wir schließlich wieder in der Schule. Am Donnerstag begann unser erster Schultag. Wir mussten bereits vor 7:10 Uhr im Klassenzimmer sein und hatten am Vormittag unter anderem Chinesisch, Musik und Sport. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause hatten wir Kalligraphieunterricht, bei dem wir mit Pinseln verschiedene Striche der chinesischen Schrift übten. Am Abend waren wir erneut in der Mensa und verbrachten anschließend zwei Stunden in der sogenannten Selbstlernzeit, in der die Schülerinnen und Schüler selbstständig lernen. Auch am Freitag begann der Tag wieder früh mit Unterricht, darunter Chinesisch und mehrere Selbstlernphasen. Außerdem lernten wir unsere Austauschschülerinnen und Austauschschüler nach dem Mittagessen besser kennen, die uns bereits zuvor in der Mensa angesprochen hatten. Am Nachmittag nahmen wir noch an einer großen Schulversammlung zum Beginn des neuen Semesters teil, bevor wir mit unseren Austauschpartnern zu ihren Familien gingen und dort das Wochenende verbrachten. Das Wochenende war für uns alle sehr abwechslungsreich und bot viele neue Eindrücke von der chinesischen Kultur. Wir unternahmen verschiedene Ausflüge mit unseren Gastfamilien, probierten viele neue Gerichte wie zum Beispiel „Hot Pot“ (Feuertopf) und besuchten Märkte und Festivals mit vielen Lichtern. Einige von uns gingen auch Erdbeeren pflücken oder machten Ausflüge zum Yangtze River. Am Sonntagabend kehrten wir schließlich alle wieder um 17 Uhr zur Schule zurück, wo wir uns über unsere Erlebnisse austauschten und uns auf die nächste Woche vorbereiteten. Die erste Woche in China war insgesamt sehr spannend und voller neuer Erfahrungen."
Alina Müller
 

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