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Begegnung mit Zeitzeugen aus Polen

Am Mittwoch (5. Juni) besuchten 10 polnische Gäste des Maximilian-Kolbe-Werkes das Kolleg und standen rund 150 Schülern als Zeitzeugen eine Doppelstunde lang als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Gäste waren zu Kriegsende zwischen 2 und 14 Jahren alt und berichteten von ihren Kindheitserinnerungen. Die meisten von ihnen wurden in „Polenlagern“ gefangen gehalten, viele von ihnen von ihren Eltern getrennt. Der Älteste überlebte mit 14 Jahren das KZ Groß-Rosen und das KZ Mauthausen. Ihre Zeugnisse wurden für die Schüler aus dem Polnischen ins Deutsche übersetzt. Am Ende der bewegenden Begegnung bekam jeder Gast zum Dank eine rote Rose überreicht. Die Zusammenarbeit mit dem Maximilian-Kolbe-Werk hat sich in den vergangenen fünf Jahren sehr bewährt. Solange die Möglichkeit zu solchen Treffen mit Zeitzeugen besteht, wird sie fortgesetzt werden.