Internationales Jesuiten-Gymnasium mit Internat für Jungen und Mädchen
Firmvorbereitung am Kolleg
07.03.2010

Die Firmvorbereitung für rund 60 Kollegianer hat inzwischen bei allen acht Firmgruppen am Kolleg begonnen. Am vergangenen Donnerstag fand für alle Teilnehmer des Firmkurses ein "Zeugentag" statt. Acht Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufsfeldern standen den Schülern Rede und Antwort. Dabei waren zwei Seminaristen und eine Ordensfrau, zwei Sozialarbeiter aus der Obdachlosenhilfe, eine Krankenhausseelsorgerin, eine Kommunalpolitikerin und ein Jesuit von der Jesuitenmission in Nürnberg.
Praxisnachmittag
05.03.2010

41 Schüler aus der Klassenstufe 12 des Kollegs tauchten am vergangenen Dienstagnachmittag bei der Testo AG in den Arbeitsalltag eines Unternehmens ein. Zum zweiten Mal waren Kollegianer beim Messgerätehersteller in Lenzkirch zu Gast, um einen interessanten Praxisnachmittag zu erleben. In Kleingruppen durften die Schüler alltagstypische Szenarien durchspielen und lösen. Je nach Aufgabenstellung fanden sie Ansprechpartner in den Abteilungen: von der Forschung über die Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb. Gleichzeitig hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über Ausbildungsmöglichkeiten bei dem High-Tech-Unternehmen zu informieren. Der Informationstag ist Teil der Unternehmenskooperation mit dem Lenzkircher Unternehmen.
Ignatianisch
04.03.2010

Nach magis in Kambodscha und Kenia fährt Kollegsseelsorger P. Ludger Joos SJ in diesem Sommer zu ignatianischen (Sozial-) Experimenten nach Ungarn. Altkollegianer und Studenten aus fünf Nationen sind dort zu Gast in einer fremden Kultur und suchen gemeinsam nach dem "mehr" (magis).
Pater Stefan Kiechle SJ
02.03.2010

Ab 01. September 2010: Pater Stefan Kiechle SJ neuer Provinzial der Deutschen Provinz der Jesuiten.

München, 02.03.2010 - Der Generalobere der Jesuiten in Rom, Pater Adolfo Nicolás SJ, hat Pater Stefan Kiechle SJ zum neuen Provinzial der Deutschen Provinz ernannt. Stefan Kiechle wird turnusgemäß am 1. September 2010 die Nachfolge von Pater Stefan Dartmann SJ antreten, der seit 2004 als erster Provinzial die vereinte Deutsche Provinz der Jesuiten mit Sitz in München leitet.

Der 49-jährige gebürtige Freiburger Stefan Kiechle trat nach Studien der Theologie in Freiburg und Jerusalem 1982 in die Gesellschaft Jesu ein. Nach dem Noviziat folgten die ordensüblichen Studien der Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München sowie der Theologie in Sankt Georgen in Frankfurt. Zum Priester wurde er 1989 in München geweiht. Von 1991 bis 1994 absolvierte er ein Aufbaustudium in Paris, das er mit der Promotion zum Dr. theol. abschloss. Den letzten Ausbildungsabschnitt, das so genannte Tertiat, verbrachte Stefan Kiechle in Chile.

Vom 1995 bis 1998 leitete Stefan Kiechle als Studentenpfarrer die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) der Ludwig-Maximilian-Universität München. Von 1998 bis 2007 bildete er in Nürnberg als Novizenmeister der deutschsprachigen Provinzen den Ordensnachwuchs aus. Seit 2007 leitet er die Beratungsstelle "Offene Tür" in Mannheim, parallel dazu ist er Oberer der dortigen Jesuitenkommunität, hat mehrere Lehraufträge und gibt Exerzitienkurse.

Stefan Kiechle ist in den letzten Jahren als Mitherausgeber der Reihe "Ignatianische Impulse", als Autor einer Ignatius-Monographie und eines Buches über den Jesuitenorden sowie durch zahlreiche Vorträge und Seminare einem breiteren Publikum bekannt geworden.

Mit Blick auf die kommenden Aufgaben sagte Stefan Kiechle: "Wir Jesuiten werden nach den schweren Erschütterungen der letzten Wochen hart arbeiten müssen, um das Vertrauen, das wir auch in der Krise gespürt haben, neu zu rechtfertigen. Wir sind gut beraten, uns dabei auf den Kern unserer Sendung in der Kirche und unseres jesuitischen Erbes zu konzentrieren: In der Nachfolge Jesu den Menschen zu helfen als glaubwürdige und authentische Seelsorger."

Der Provinzial wird nach den Ordensregeln der Gesellschaft Jesu ernannt vom Generaloberen des Jesuitenordens in Rom. Die Amtszeit eines Provinzials beträgt in der Regel sechs Jahre. Neben der administrativen Leitung der Ordensprovinz gehört zu den zentralen Aufgaben eines Provinzials vor allem die so genannte "cura personalis", das regelmäßige Gespräch mit jedem Jesuiten über seine Arbeit und sein Leben im Orden.

Gespendet! HAITI - Und D?
27.02.2010

Seit dem Anreisetag, Montag dem 22.Februar, sammelt eine Schülerinitiative Spenden für die Opfer des Erdbebens auf Haiti mit dem Motto: "Gespendet! - Haiti - Und du?".

Die Spenden gehen an den Jesuitenflüchtlingsdienst, von wo aus Pater Kawas François aus Haiti und Pater Mario Serrano vom der Dominikanischen Republik die Hilfe koordinieren. Aus der Dominikanischen Republik bringen Jesuiten Lastwagen mit Hilfsgütern nach Haiti. Lebensmittel, Trinkwasser und Zelte verteilen sie über die Sozialzentren und Gemeinden in Haiti.

Am Anreisetag selbst wurden den zu den Sprechstunden gekommenen Eltern Kaffee und Kuchen angeboten. Trotz wenig verkaufter Kuchen wurde äußerst großzügig gespendet. Dadurch konnten aber am Dienstag umso mehr in der großen Pause verkauft werden. Seit Freitag werden nun auch Buttons mit nebenstehendem Logo an Schüler und Lehrer verkauft. So konnten bisher schon über 500 Euro gesammelt werden. Allen Spendern ein herzliches "Vergelt's Gott"!
Sprachaufenthalt China 2010
22.02.2010

Am heutigen Montag sind 13 Schüler der Klassen 10a und 11c des Kollegs zusammen mit dem Lehrer Georg Leber zu einem Sprachaufenthalt nach China aufgebrochen. Die Kollegianer werden für drei Monate Partnerschulen des Kollegs in Jiangyin und Shanghai besuchen. Auf dem Stundenplan stehen neben dem Sprachunterricht in Chinesisch auch Kalligraphie sowie chinesische Landeskunde und chinesische Kultur. Das Unterrichtsprogramm wird durch eine Exkursion nach Peking und Xiamen ergänzt werden. Der Sprachaufenthalt in China ist seit 2005 obligatorischer Bestandteil für diejenigen Schüler, die in Klasse 8 Chinesisch als dritte Fremdsprache gewählt haben.
Ferien-Gruß
14.02.2010

Mit etwas Verspätung folgt jetzt noch ein Gruß in die Ferien hinein, verbunden mit den besten Wünschen für eine "glückselige Fasnet"!

Anreisetag nach den Ferien ist Montag, der 22. Februar - am Dienstag beginnt der Unterricht wieder mit der ersten Stunde.
Mitarbeiterversammlung
05.02.2010

Pater Provinzial Stefan Dartmann SJ kommt nach St. Blasien und entschuldigt sich im Namen des Ordens

Am Abend des 4. Februar ist Pater Provinzial Stefan Dartmann SJ von München aus nach St. Blasien gereist, um die Kollegsgemeinschaft zu treffen, um Information zu geben, um ausdrücklich im Namen des Ordens um Entschuldigung zu bitten.

Pater Dartmann SJ hat sich am Abend viel Zeit genommen zur Begegnung mit der Jesuitenkommunität. Am Morgen gab es ein Gespräch mit der erweiterten Schulleitung, mit der MAV und eine außerordentliche Mitarbeiterversammlung im Festsaal des Kollegs. Er sei gekommen, so Pater Dartmann SJ, um seine enge Verbundenheit mit dem Kolleg und mit allen, die sich hier engagieren und die hier arbeiten zum Ausdruck zu bringen. "Die meisten von Ihnen arbeiten für das Kolleg mit einem Maß von Idealismus, das die Pflicht weit übersteigt. Dahinter wird Ihre große Verbundenheit mit dem Orden deutlich. Ich möchte mich Ihnen und Ihren Nachfragen nicht entziehen. Sie haben ein Recht darauf." Pater Dartmann SJ betonte erneut die Bedeutung dessen, was er die "Opferperspektive" nennt. Bei all dem, was jetzt zu bedenken ist, was jetzt auszuhalten, zu fragen, aufzuklären und aufzuarbeiten ist, hat diese Perspektive die "erste Priorität". Er könne und wolle sich als Jesuit einer späteren Generation auch nicht distanzieren von den ehemaligen Mitbrüdern oder denen, die damals in der Verantwortung waren: "Weil der Orden und was seine Mitglieder tun oder getan haben immer auch ein Teil von mir ist, fühle ich Scham. Ob und wann Opfer verzeihen können, ist ihre Entscheidung. Ich kann nur im Namen des Ordens um Entschuldigung bitten."

Vor den versammelten Mitarbeitern legte Pater Dartmann SJ dann die bisher bekannte Faktenlage dar und wies auf den Bericht hin, der in 10 bis 14 Tagen von der Beauftragten des Ordens, Frau Ursula Raue, vorgelegt werden wird.

Zum Abschluss dankte Pater Provinzial ausdrücklich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kollegs, die jetzt ihren Dienst tun und ihn engagiert tun, ob in der Hauswirtschaft, bei den Handwerkern, in der Verwaltung oder im pädagogischen Betrieb von Schule und Internat.
03.02.2010

Liebe Kollegsgemeinschaft,

 

ich wähle diesen Weg einer kurzen Erklärung über die Website, da ich im Moment einfach nicht hinterher komme mit dem Antworten auf die viele Post, mit dem Reagieren auf die vielen Anfragen.

 

Ich möchte ausdrücklich auch im Namen der Schul- und Internatsleitung herzlich danken für die zahlreichen Signale des Vertrauens, die wir hier im Moment auch bekommen - von Schülern, von Altschülern, von Eltern aus dem ganzen Umfeld des Kollegs.

 

Aber es überwiegt noch immer die Erschütterung, die Scham und zwischenzeitlich der Zorn. Wir schauen zurück auf die konkreten Vorfälle vor bald 30 Jahren hier bei uns am Kolleg. Wir sind konfrontiert mit konkreten Fällen von Missbrauch und mit einem konkreten Täter. Das allein schon kostet Kraft und ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich den Opfern danken, die sich jetzt melden, bei mir oder bei der Beauftragten des Ordens Frau Ursula Raue. Sie helfen uns beim Hinschauen, beim Wahrnehmen und beim Ernstnehmen des vorgefallenen. Wir Jesuiten und auch die Kollegsgemeinschaft wollen und werden uns dieser Wahrheit stellen. Ich bitte an dieser Stelle die Opfer um Entschuldigung, persönlich wie im Namen der Jesuiten hier vor Ort.

 

Ich bitte auch um Entschuldigung für das Versagen der damals Verantwortlichen im Orden - hier ist Aufklärung notwendig. Der Provinzial hat dies zugesagt, die Untersuchung läuft.

 

Mehr und mehr aber gewinnen auch die Fragen Raum, auf die es vorerst keine Antworten gibt:

 

  • Wie konnte das passieren?
  • Wer hat da wann und auf welche Weise weggeschaut und nicht eingegriffen?
  • Wie kann es sein, dass der Pater, nachdem er schon vorher an zwei anderen Schulen übergriffig war, hierher ans Kolleg kam?
  • Gibt es im Orden heute Strukturen und Verfahren, die so etwas verhindern?
  • Und vor allem: Wie gehen wir heute hier bei uns am Kolleg miteinander um? Kinder und Jugendliche untereinander, Lehrer und Erzieher in ihrem Verhältnis zu Schülern. Haben wir Strukturen, die es erlauben, dass Kinder sich beschweren können, wenn sie sich beschweren wollen? Dass Jugendliche Vertrauenspersonen finden, denen sie sich öffnen können?

 

Ich werde im Moment vielfach in der Öffentlichkeit zu Antworten gedrängt, wo ich doch selber viel mehr Fragen habe als Antworten. Die Begegnungen mit Schülern und mit Mitarbeitern des Kollegs in diesen Tagen ermutigen mich sehr, weil ich spüre, dass die Jugendlichen und die Kollegen diese Fragen teilen und mittragen.

 

In diesen Tagen finden Sie hier auf der Website aktuelle Informationen oder Berichte, die fürs Kolleg von Bedeutung sind. Mir ist aber auch daran gelegen, dem Vielerlei, was da im Moment medial auf Sie einströmt, nicht noch ständig etwas hinzuzufügen.

 

Hier finden Sie die Schriftfassung der  Entschuldigung unseres Provinzials Pater Stefan Dartmann SJ vom 2. Februar 2010. Zudem können Sie hier ein Interview aus der heutigen Ausgabe des Südkurier nachlesen.

 

Pater Johannes Siebner SJ

- Kollegsdirektor -

3. Februar 2010

30.01.2010

Vollständige Aufklärung im Interesse der Opfer

Der Provinzial der Jesuiten in Deutschland, Pater Stefan Dartmann SJ, hat sich am 30. Januar mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Der Text findet sich auf der Website der Jesuiten.

Pater Johannes Siebner SJ, Kollegsdirektor: "Einer der beiden Jesuitenpatres, die als Täter im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Berlin am Canisius-Kolleg genannt werden, war später (1982 bis 1984) auch Lehrer am Kolleg St. Blasien. Ich muss davon ausgehen und gehe davon aus, dass es durch ihn auch am Kolleg St. Blasien Fälle von sexuellem Missbrauch gegeben hat.

Ich bin darüber zutiefst erschüttert; ich empfinde Trauer, Zorn und Scham ob der Verbrechen unserer ehemaligen Mitbrüder und ob der Tatsache, dass weder der Orden noch das Kolleg dies verhindern konnte. Ich schließe mich Pater Mertes SJ, Berlin, an, der eine Kultur des Wegschauens und Nicht-Wissen-Wollens beklagt.

Das Kolleg St. Blasien und ich persönlich werden alles tun, was die Beauftragte des Ordens für die Prüfung von Fällen sexuellen Missbrauchs, Frau Ursula Raue, bei der Aufklärung unterstützt."

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Kurzfilm „Kolleg St. Blasien – Freunde fürs Leben“

Kurzfilm „Kolleg St. Blasien – Freunde fürs Leben“ – Zum Video und weiteren Filmen

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Kolleg St. Blasien!

Im Namen des Kollegs lade ich Sie ein, sich auf dieser Internetpräsenz gut umzuschauen. Wenn Sie Interesse am Kolleg haben, sind Sie uns natürlich auch direkt im Schwarzwald willkommen, um sich über das Internat und die Schule zu informieren.

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360-Grad-Blick auf St. Blasien

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