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 Altkollegianer-Treffen 2010: Wiedersehen macht Freude - 9./10. Oktober 2010 - Jetzt anmelden
   

Seelsorge

 

Pater Ludger Joos SJIm Erdgeschoss des Kollegs, zwischen Kopierraum und Kollegsleitung ist das Büro von Pater Ludger Joos SJ (Foto rechts). Diese Lage des Büros passt: Das geistliche Profil des Kollegs ist ein wichtiges Anliegen. Deshalb ist es gut, dass der Weg zum Kollegsdirektor nicht weit ist. Genauso bezeichnend ist die Nähe zum Kopierraum: Pater Joos SJ versteht sich als Arbeiter an der Basis. Neben seinen Aufgaben als Seelsorger unterrichtet er die Fächer Katholische Religion, Geschichte und Gemeinschaftskunde. Und das ist gut so. Gerade im alltäglichen Miteinander unter Kollegen und mit den Schülern muss sich Spiritualität ja bewähren. In besagtem Büro von P. Joos SJ gibt es auch eine gemütliche Sitzecke, wo man gerne auch eine Tasse Kaffee oder Tee trinken kann. Oft sitzen dort Kollegen oder Schüler und machen sich Gedanken über die geistlichen Aktivitäten am Kolleg. Aber auch Konflikte oder andere Dinge, die auf der Seele drücken, haben hier einen geschützten Raum. Das Büro von Pater Joos SJ ist ein Ort, wo alle Erfahrungen ein offenes Ohr finden: das, was die Menschen am Kolleg miteinander verbindet und das, was zwischen ihnen steht oder sie belastet. Wo die Dinge in Ruhe ausgesprochen werden, kann auch eine gemeinsame Suche beginnen, was dem einzelnen und dem Leben in der Kollegsgemeinschaft „mehr“ hilft. Diese gemeinsame Suche nach dem „mehr“ (lat. magis) ist der geistliche Grundimpuls, der die Seelsorge am Kolleg prägt.

 

Mit Pater Joos SJ engagiert sich auch Pfarrer Herbert Lenz (Foto rechts) in der Schulseelsorge. Er hält mit einem vollen Deputat den Religionsunterricht für unsere evangelischen Schülerinnen und Schüler. Wie Pater Joos SJ ist er als "Kollege" im Lehrerzimmer präsent und ansprechbar.

 

Einige weitere Stichworte zur Kollegsseelsorge seien nur kurz erwähnt.

 

  • Ein- und mehrtägige Besinnungstage
  • für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 8 sowie der Kursstufe 11. Die Besinnungstage öffnen Räume zur bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenssituation sowie das Einüben verschiedener Meditations-, Gebets- und Austauschformen. Die Besinnungstage sind für alle Schüler der entsprechenden Jahrgangsstufe verbindlich.

 

  • Die "Abi-Exerzitien"
  • Für Abiturienten besteht in den letzten Tagen vor Weihnachten die Möglichkeit, ignatianische Exerzitien kennen zu lernen. Sie werden in verkürzter Form angeboten (fünf Tage) und bieten die Chance, die geistlichen Meditationsübungen des Heiligen Ignatius am eigenen Leib zu erleben. Durchgehendes Schweigen und vier bis fünf Übungseinheiten am Tag bilden den Rahmen, mit sich selbst und mit Gott in Kontakt zu sein.

 

  • Das Schulgebet gehört für uns zum festen Bestandteil des Alltags und eröffnet jeden Schultag.

 

  • In den geprägten Zeiten (Advent, Fastenzeit)
  • werden viele Elemente angeboten, die helfen sollen, diese Zeiten tatsächlich als besonders wertvolle Zeiten im (Kirchen-)Jahr zu erfahren. Dazu gehören die Rorate-Lichtergottesdienste im Advent und die "Frühschichten" in der Fastenzeit.

 

  • Begleitung und Gestaltung von Taufen, Konversionen, Erstkommunion im Einzelfall, Firmung am Kolleg, Konfirmationsgruppen

 

  • Messdienergruppen

 

 

  • Firmung am Sonntag, den 2. Mai 2010 um 10 Uhr im Dom zu Sankt Blasien, Hl. Messe mit Weihbischof Dr. Paul Wehrle (Erzdiözese Freiburg)
  • Termine für alle Firmkursteilnehmer:
    1. Donnerstag, 4. Februar 2010: Auftaktveranstaltung um 19.30-20.30 Uhr (Gruppenvorstellung und erstes Treffen) im Festsaal
    2. Donnerstag, 4. März 2010: Zeugenparcour und Workshops um 15.30-21.00 Uhr am Kolleg (mit Christen, die für Glauben und Gerechtigkeit engagiert sind bzw. in der sozialen Arbeit tätig sind).
    3. Dienstag, 16. März 2010: Liturgischer Bußabend um 19.15-21.15 Uhr im Dom (Beichtgespräche, verschiedene Stationen, Musik).
    4. Samstag, 01. Mai 2010, 13.00–15.30 Uhr im Dom (Liturgieprobe)
    Jede Gruppe trifft sich nach Möglichkeit an acht Terminen in der 8.,9.,10.,11.,12.,15.,16.,17. Kalenderwoche und verbringt nach Möglichkeit einen längeren Nachmittag auf einer Hütte.

 

  • Dazu gibt es noch vielfältige Angebote, etwa mit Projekten zum Jahr der Bibel oder Fahrten zu Katholiken- und Kirchentagen und, und, und ...

 

 

 

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