Im Internat zu leben und zu lernen ist ein besonderer Rahmen, um erwachsen zu
werden. Ein Internat kann keine Familie ersetzen, aber es bietet Chancen und
Möglichkeiten, die es so zu Hause nicht geben kann.
Leben und lernen in Gemeinschaft
In enger Gemeinschaft mit anderen Gleichaltrigen kann jeder den eigenen
Charakter frei entfalten. Die Gemeinschaft bewahrt zugleich davor, einem
ungesunden Egoismus zu verfallen. Bei uns am Kolleg leben Schülerinnen und
Schüler aus allen Teilen Deutschlands und aus über 20 Nationen der ganzen
Welt: Toleranz und Verständnis für andere Kulturen sind bei uns
selbstverständlich. Hier wachsen Freundschaften fürs Leben.
Leben und lernen mit Begleitung
Niemand muss im Internat allein zurechtkommen. Wir haben die Situation und
die Bedürfnisse jedes Schülers im Blick: Bei Heimweh, Schulfrust, Liebeskummer
oder Streit. Die Sorge um den Einzelnen ("Cura personalis") ist seit jeher
Hauptanliegen der jesuitischen Erziehung. Das gilt auch für die schulische
Förderung. Wir kümmern uns um Lernförderung, Nachhilfe und um Schüler mit
besonderen Begabungen.
Leben und lernen in Vielseitigkeit
Schule und Internat bieten Lernerfahrungen und
Freizeitaktivitäten in sehr
großem Umfang. Das Kolleg hat einen eigenen Sportverein und eine eigene
Musikschule. Wer möchte, kann sich im Werkraum betätigen, beim Kollegsfernsehen
einbringen oder sich bei der Betreuung der Senioren engagieren. Wir legen Wert
auf eine sinnvolle und ausgeglichene Gestaltung der Freizeit am Nachmittag und
am Abend.
Leben und lernen in einem christlichen Umfeld
Das Kolleg ist ein Jesuitengymnasium mit langer Tradition. Jesuiten und
Mitarbeiter prägen das Zusammenleben in einer Weise, dass etwas vom Evangelium
Jesu Christi und von den Zielen des Ordensgründers Ignatius von Loyola erfahrbar
wird. Das bedeutet nicht, dass alles gelingt. Es bedeutet aber, dass wir uns
bemühen, einander respektvoll, ehrlich und fair zu begegnen. Geduld, nüchterner
Realismus und Optimismus sind unverzichtbare Grundhaltungen in der jesuitischen
Erziehung.